Hintergrund

Bezogen auf die Gesamtbevölkerung ist die Anzahl der Neuerkrankungen an Prostatakrebs in der Schweiz eine der höchsten weltweit – ungefähr 6300 Männer werden jedes Jahr diagnostiziert.

Nicht nur die Zahl der Neuerkrankungen ist hoch; auch die Zahl der lebenden Personen nach einer Prostatakrebs-Erkrankung ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Dies ist erfreulich, denn dank Fortschritten in der Diagnostik und Therapie haben sich die Überlebenschancen bei Prostatakrebspatienten deutlich verbessert. 

Krebs ist eine Erkrankung, die das Leben der betroffenen Menschen über Jahre hinweg stark beeinträchtigen kann. Studien zeigen, dass Krebspatienten trotz körperlicher Genesung oft noch Jahre später an Folgeproblemen wie Schmerzen, Inkontinenz, Impotenz, Fatigue (Müdigkeit), Angst oder Depression leiden.

Prostatakrebspatienten fünf Jahre nach ihrer Diagnose, sogenannte Langzeitüberlebende, haben in der Regel nur noch einen losen Kontakt zu ihrem behandelnden Arzt. Deshalb ist über die Gruppe der Langzeitüberlebenden nur sehr wenig bekannt. Insbesondere über deren Lebensqualität weiss man bisher nur wenig. 

Beteiligte Organisationen


  • Stiftung Nationales Institut für Krebs-
    epidemiologie und -registrierung (NICER)
    c/o Universität Zürich
    Seilergraben 49
    8001 Zürich
    Tel +41 44 634 53 74
    Fax +41 44 634 54 44
    contact@procas.ch

  • Universität Zürich
    Epidemiology, Biostatistics &
    Prevention Institute (EBPI)
    Hirschengraben 84
    8001 Zürich

  • Studienleiter
    PD Dr. med. Volker Arndt
    Wissenschaftlicher Direktor NICER

Unterstützung

Die Studie wird unterstützt von:

Die Studie wird finanziell
unterstützt von:

Ziele

Das Ziel der Studie ist eine Analyse der Langzeitauswirkungen von Prostatakrebs bei Erkrankten sowie eine Verifizierung der erfolgten Therapie/n. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Analyse der Lebensqualität. Wir wollen verstehen, wie es den Patienten geht.

Die Befragung erfolgt zwischen 
Januar und Juni 2017.

  • Langfristige Folgen von Prostatakrebs und seiner Behandlung besser verstehen
  • Ansätze zur Prävention langfristiger gesundheitlicher Einschränkungen entwickeln
  • Versorgung und Gesundheit von Patienten verbessern